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Die Story

TV-Journalist Mario Ettlin wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Die besorgte Mutter einer ehemaligen Schulkollegin meldet sich bei ihm, weil deren Tochter einer radikalen Ökosekte beigetreten ist. Gleichzeitig wird ein Toter gefunden, der kein unbeschriebenes Blatt ist: Als Besitzer eines Bauunternehmens soll er bei den geheimen Aufräumarbeiten des größten Schweizer Nuklearunfalls maßgeblich beteiligt gewesen sein. Brisant wird es, als eine Verbindung zwischen den beiden Fällen entdeckt wird.
Natürlich kann Mario Ettlin einmal mehr auf die Unterstützung des frühpensionierten TV-Produzenten Nico Vontobel zählen, dennoch braucht er die Hilfe seiner Freundin Sara...

Die wahren Hintergründe des Romans

Es mag wie Fiktion klingen, ist jedoch tatsächlich geschehen: Am 21. Januar 1969 kam es im unterirdischen Versuchs-Atomkraftwerk Lucens, das nur 40 Kilometer von Bern entfernt liegt, zu einem folgenschweren Unfall. Aufgrund einer technischen Störung überhitzten die Brennelemente, sodass es zu einer partiellen Kernschmelze kam. Noch Jahre später spielte die offizielle Schweiz den Unfall herunter und redete „nur“ von einem „Zwischenfall“. Erst alt-Bundesrat Moritz Leuenberger fand im Jahr 2009 klare Worte, die das Ausmass richtig umrissen:
„1969 schrammte die Schweiz knapp an einer Katastrophe vorbei. (…) Die damalige amtliche Verlautbarung sprach lediglich von einem ‘Zwischenfall’. Der Untersuchungsbericht, der zehn Jahre später veröffentlicht wurde, kam zum Schluss, dass ‘für die Bevölkerung zu keiner Zeit eine Gefährdung bestand’. Heute finden wir Lucens auf der Liste der 20 schwersten Reaktor-Pannen der Welt. Das wahre Ausmaß der Panne wurde also damals vertuscht und abgewiegelt.“